Fehmarnsches Tageblatt - Lokales

Parkraumbewirtschaftung steht ganz oben

Fehmarn -hö- Die Bürgermeisterkandidaten Gunnar Mehnert (parteilos) und Jörg Weber (SPD) stellten sich den Fragen der Freien Wählervereinigung. Showdown im Gasthof Meetz – nicht wirklich, denn beide Kontrahenten lagen in ihren sachlich vorgetragenen Positionen nicht weit ausein-ander.

„Wir müssen die Menschen einladen“

FEHMARN -ga- „Läden, Cafés, Kneipen und Restaurants leiden seit Jahren unter Kundenschwund, da die Bundesbürger seltener in die City gehen und vermehrt online einkaufen“, berichtete Vorsitzender Andreas Joswig auf der Jahreshauptversammlung des Vereins Attraktive Burger Altstadt (ABA).

Fähre fällt noch monatelang aus

FEHMARN -hö- Die zwischen Rødby und Puttgarden verkehrende Scandlines-Fähre „Prinsesse Benedikte“ wird mehrere Monate ausfallen.

Millionen für Kommunen

Kiel - Aus dem geplanten kommunalen Investitionspaket des Bundes sollen 99,5 Millionen Euro nach Schleswig-Holstein fließen. Das sagte gestern Finanzministerin Monika Heinold (Grüne). Heinold wehrte sich zugleich gegen Kritik von CDU-Landeschef Ingbert Liebing.

„Vogel-Strauß-Politik hilft hier nicht weiter“

Kiel - Schleswig-Holsteins Landesregierung hält die vom Bund vorhergesagten Flüchtlingszahlen für viel zu niedrig. „Ich bin derzeit weit entfernt von den Zahlen des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge“, sagte gestern Landesinnenminister Stefan Studt (SPD).

Neuer Friedhof: Sauerberg bestätigt Grundstücksverkauf

HEILIGENHAFEN -ra-Lange haben sich Vertreter der evangelischen Kirche in Heiligenhafen zu dem Verkauf eines Teilstückes des neuen Friedhofes am Sundweg bedeckt gehalten. Gestern hat Pastor Carsten Sauerberg in seiner Funktion als 1. Vorsitzender des Kirchenvorstandes gegenüber der HP reinen Tisch gemacht. „Ja, es stimmt, wir haben an die Firma Klaus + Co aus Flensburg verkauft.“ Dabei handelt es sich um einen Mercedes-Benz-Händler, der sich gerne in Heiligenhafen ansiedeln würde und neben einem Autohaus auch Reparaturdienstleistungen für Autos, Sprinter und Lastkraftwagen anbieten möchte.

Gädechens: Guter Tag für Ostholstein

FEHMARN/BERLIN -hö- Zum dritten Mal nach 2009 und 2011 hatte Fehmarns CDU-Bundestagsabgeordneter Ingo Gädechens am Dienstag in Berlin Vertreter der Deutschen Bahn AG und des Bundesverkehrsministeriums mit Ostholsteins Bürgermeistern und Vertretern des Kreises Ostholstein an einen Tisch gebracht, um in großer Runde über die aktuelle Entwicklung und Probleme des Projektes Feste Fehmarnbeltquerung zu sprechen. Das persönliche Fazit von Ingo Gädechens: „Es war ein guter Tag für Ostholstein.“

„Es ist ein neues Projekt geworden“

FEHMARN -hö- Wie teuer der Fehmarnbelttunnel letztendlich wird, ist schwer abzuschätzen. Es steht aber fest, dass er teurer wird, als bei Beginn der Planungen vor sieben Jahren noch angenommen. Statt 5,4 stehen nun 7,4 Milliarden Euro im Raum, die Dänemark für den Tunnel aufbringen muss. Aber auch die Hinterlandanbindung auf deutscher Seite ist nicht mehr für 800 Millionen Euro zu haben. Es könnten leicht zwei Milliarden Euro werden – oder mehr.

Hasen-Findelkind gestorben

St. Peter-Ording - Ein Feldhasen-Baby, das tagelang Liebling der Tierpfleger im Westküstenpark in St. Peter-Ording war, ist in der Nacht zu gestern gestorben. Das teilte der Leiter des Westküstenparks, Peter Marke, mit. Spaziergänger hatten das ungefähr zwei Wochen alte Hasenjunge vor einigen Tagen gefunden und im Tierpark abgegeben. Mit einer Spezial-Milch wollte die Leiterin der Pflegestation, Maren Marke, das Tierbaby aufpäppeln, um es wieder auszuwildern. Vermutlich war das Hasen-Junge überhaupt nicht von seiner Mutter verlassen worden, sagte Marke. Hasen-Babys liegen rund um die Uhr fast immer allein in ihrer Mulde, der sogenannten Sasse. Nur einmal am Tag kurz nach Sonnenuntergang kommt die Hasenmutter zum Säugen. Damit will sie verhindern, dass Fleischfresser wie Fuchs, Greif- oder Rabenvögel angelockt werden.

Freitag wird es dunkel

Kiel - Im Norden des Landes ist die Sonnenfinsternis am Freitag am besten zu beobachten. In Kiel stehen ab 9 Uhr Experten bereit, um das Naturschauspiel mit interessierten Laien zu beobachten. Schutzbrillen können geliehen werden. Treffpunkt ist die Dachplattform der FH-Sternwarte. Auch in Lübeck gibt es eine öffentliche Beobachtung auf dem Platz vor der Sternwarte.

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